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BMBF-Ausschreibung: Richtlinien zur Fördermaßnahme „Enabling Start-up – Unternehmensgründungen in den Quantentechnologien u. d. Photonik“ – deadline: 31.12.2021

Quelle: Homepage BMBF

Das BMBF fördert im Rahmen der Programme „Quantentechnologien – von den Grundlagen zum Markt“ und „Photonik Forschung Deutschland“ vorwettbewerbliche Forschungs- und Entwicklungsvorhaben von Start-ups in Einzelvorhaben oder in Verbundprojekten mit Hochschulen und Forschungseinrichtungen. Dies findet im Hauptmodul der Fördermaßnahme statt mit dem Ziel, innovative Ideen in Richtung einer Anwendung zu überführen. Für die Teilnahme am Hauptmodul muss ein technologischer Proof-of-Principle erbracht sein. Dieser kann optional im vorausgehenden Pilotmodul erfolgen. Komplementär zu der technologischen Grundlage, die vor der Gründung im Pilotmodul erforscht und entwickelt wird, kann ein tragfähiger Geschäftsplan des Start-ups beispielsweise mit Hilfe der EXIST-Förderung erarbeitet werden (siehe https://www.exist.de/SharedDocs/Downloads/DE/Projektantrag/Foerderrichtlinie-EXIST-Forschungstransfer.pdf?__blob=publicationFile).

Gegenstand der Förderung: Gegenstand der Bekanntmachung „Enabling Start-up – Unternehmensgründungen in den Quantentechnologien und der Photonik“ ist die Förderung von vorwettbewerblichen Forschungs- und Entwicklungsprojekten aus dem Bereich der Quantentechnologie und der Photonik, mit dem Ziel die Grundlagen für eine Gründung bzw. die frühe Phase von Start-ups nach der Gründung zu verbreitern. Vorrausetzung ist, dass die Ergebnisse aus aktueller Forschung durch die bereits erfolgte oder kurz bevorstehende Unternehmensgründung in Richtung einer Anwendung gebracht werden. Die Zielanwendung, ihre Überführung dahin und die wirtschaftliche Verwertung müssen klar definiert sein. Die Förderung erfolgt im Rahmen von zwei Modulen, Pilotmodul und Hauptmodul.

Vorlage der Projektskizzen: Das Förderverfahren ist zweistufig angelegt. In der ersten Verfahrensstufe ist eine Projektskizze vorzulegen. In dieser muss in jedem Fall das Hauptmodul beschrieben sein. Sofern die Beantragung des Pilotmoduls vorgesehen ist, müssen dazu aussagekräftige Informationen aus derselben Skizze hervorgehen. In der zweiten Verfahrensstufe erfolgen die Antragstellung für das Pilotmodul und das Hauptmodul separat voneinander.

In der ersten Verfahrensstufe sind dem beauftragten Projektträger beurteilungsfähige Projektskizzen elektronisch über das Internetportal https://foerderportal.bund.de/easyonline/ vorzulegen. Sofern ausschließlich das Hauptmodul beantragt wird, soll der Umfang 20 DIN-A4-Seiten (einschließlich Deckblatt und Anlagen) nicht überschreiten. Bei zusätzlicher Beantragung des Pilotmoduls soll der gesamte Umfang 25 DIN-A4-Seiten nicht überschreiten. Bei Verbundprojekten sind die Projektskizzen in Abstimmung mit dem vorge­sehen Verbundkoordinator vorzulegen. Skizzen können bis zum 31. Dezember 2021 durchgehend eingereicht werden.

Weiterführende Informationen zur Aussschreibung und der Antragsstellung: https://www.bmbf.de/foerderungen/bekanntmachung-2484.html