DFG fördert Fokus-Förderung COVID-19/Erschließen räumlicher Daten als Entscheidungsgrundlage in der Pandemiebekämpfung – Deadline: 25.05.2021

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Quelle: DFG

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat mit der Fokus-Förderung COVID-19 eine neue Fördermöglichkeit zur Bearbeitung von besonders drängenden und kurzfristig zu beantwortenden wissenschaftlichen Fragestellungen geschaffen (vgl. DFG-Information für die Wissenschaft Nr. 51, 2020). Die Vorhaben können zur Vorbereitung größerer Projekte im Anschluss genutzt werden.

Mit der vorliegenden Ausschreibung fordert die DFG auf, Forschungsvorhaben zum Thema „Erschließen räumlicher Daten als Entscheidungsgrundlage in der Pandemiebekämpfung“ einzureichen.

Gefördert werden die Entwicklung und Demonstration innovativer und kreativer Ansätze der Datenauswertung für eine detaillierte raum-zeitliche Analyse des Infektionsgeschehens. Damit sollen beispielsweise die Grundlage für eine frühzeitige Entdeckung von Ausbruchsgeschehen (gegebenenfalls auch kleinräumlich) oder für die Evaluation von Präventions- und Eindämmungsmaßnahmen geschaffen werden. Projekte können entweder mit innovativen Ansätzen das bisherige Pandemiegeschehen analysieren oder die Entwicklung von Monitoringsystemen zum Ziel haben. In beiden Fällen ist die Nutzung einer Vielzahl amtlicher, kommerzieller oder frei zugänglicher Datenquellen wie unter anderem Mobilfunkdaten, Daten sozialer Medien, Daten der Gesundheitsämter, Verhaltens- und Umfragedaten denkbar.

Art der Förderung

Im Rahmen der Fokus-Förderung können auf das Thema der Ausschreibung begrenzte Einzelvorhaben für eine Dauer von maximal zwölf Monaten gefördert werden. Der Umfang ist auf die im Rahmen des Basismoduls beantragbaren Sach- und Personalmittel begrenzt. Abweichend von den Regelungen für die Antragstellung für Einzelprojekte sind in der Fokus-Förderung Investitionen über 10 000 Euro sowie die Module für Mercator Fellow, Eigene Stelle, Vertretung, Rotation und projektspezifische Workshops nicht förderfähig.

Antragstellung

Für die Beantragung von Fördermitteln im Rahmen der Fokus-Förderung COVID-19 wird ein kurzer Antrag erwartet, in dem das wissenschaftliche Vorhaben auf maximal fünf Seiten beschrieben wird. Detaillierte Informationen sind im Leitfaden und einem Merkblatt Fokus-Förderung COVID-19 zu finden. Ein entsprechender Antragsvordruck steht ebenfalls zur Verfügung. Die Anträge, Lebensläufe sowie antragsergänzenden Unterlagen sind in englischer Sprache zu verfassen und über das elan-Portal unter „Fokus COVID-19: Erschließen räumlicher Daten“ bis zum 25. Mai 2021 einzureichen. Bitte beachten Sie beim Ausfüllen des Antragsformulars die Beschränkungen bei der Laufzeit und den beantragbaren Mitteln, da diese systemseitig nicht vorbelegt werden können.

Weitere Informationen sowie Quelle

https://www.dfg.de/foerderung/info_wissenschaft/2021/info_wissenschaft_21_33/