Forscherinnen-Camp an der Technischen Fakultät und bei Siemens Healthineers

Schülerinnen für MINT begeistern und Berufsorientierung ermöglichen ist nach wie vor essentiell, um den Frauenanteil in diesem Bereich zur erhöhen. Eine Gelegenheit dazu bot das 11. Forscherinnen Camp an der Technischen Fakultät vom 1. bis 5. November. Die Teilnehmerinnen befassten sich mit dem Thema Künstliche Intelligenz und medizinische Bildgebung. Das Camp der Bildungsinitiative Technik – Zukunft in Bayern 4.0 wird gefördert von den bayerischen Metall- und Elektroarbeitgeberverbänden bayme vbm und dem bayerischen Wirtschaftsministerium.

Schülerinnen zwischen 15 und 18 Jahren aus ganz Bayern konnten beim Forscherinnen-Camp an der Professur Artificial Intelligence in Medical Imaging und am Lehrstuhl für Fertigungsmesstechnik vertreten durch Prof. Dr.-Ing. Katharina Breininger und Patrick Zippert sowie bei Siemens Healthineers in die Welt der technischen Berufe eintauchen und mit der Arbeit mit MRT (Magnetresonanztomographie)- und CT (Computertomographie)-Scans Erfahrungen sammeln. So befassten sie sich mit dem Thema Künstliche Intelligenz in der Mammographie und medizinische Bildgebung und -verarbeitung  im Rahmen der Computertomographie. Zusätzlich lernten die Schülerinnen bei einem Design Thinking-Workshop eine agile Arbeitsweise kennen und konnten mit Wissenschaftlerinnen und Ingenieurinnen über Berufsbilder diskutieren. Sie hatten so die Möglichkeit, einen Einblick in den Berufsalltag einer Ingenieurin und Informatikerin zu gewinnen. Bei der offiziellen Abschlussveranstaltung präsentierten die Teilnehmerinnen die durchgeführten Experimente, das Erlebte und ihre persönlichen Eindrücke der Woche mit großem Engagement einem Publikum aus Unternehmens- und Hochschulvertreter*innen sowie ihren Familien.

Mithilfe des Forscherinnen-Camps können wir Brücken bauen. Die Teilnehmerinnen können sich orientieren, welches Studium für sie in Frage kommt, ihrem Interesse nachgehen und sich bezüglich ihres zukünftigen Werdegangs klarer werden.

Kontakt: Astrid Nietzold, Assistentin der Frauenbeauftragten