Förderangebote für Doktorandinnen

Die Technische Fakultät möchte herausragende Doktorandinnen für eine weitere wissenschaftliche Karriere motivieren. Über die Zielvereinbarungen 2018-2022 stehen Reisestipendien für die Förderung einer aktiven Tagungsteilnahme oder eines kurzen Forschungsaufenthaltes sowie finanzielle Mittel für individuelle Coachings zur Verfügung. Das Reisestipendium kann auch für Tagungen, Workshops, Sommeruniversitäten o.ä. beantragt werden, die online durchgeführt werden.

Daneben bietet das ARIADNETechNat Mentoring-Programm eine individuelle Förderung und Unterstützung für die persönliche Weiterentwicklung und Karriereentscheidung.

Aus dem Innovationsbündnis 4.0 stehen dieses Jahr zusätzliche Mittel für Coachings, die Einstellung von SHK für Promovendinnen (in der Abschlussphase) mit Kindern und Interimsfinanzierung zur Verfügung.

 

Im Zuge der Zielvereinbarungen zwischen der Technischen Fakultät und der FAU besteht für herausragende Doktorandinnen die Möglichkeit, ein Stipendium zu beantragen. Dies kann für die aktive Teilnahme an einer Tagung (Vortrag, Poster), für die Teilnahme an einem Workshop, Summer School o.ä. oder für einen kurzen Forschungsaufenthalt beantragt werden.

Die Teilnahme an der Tagung, dem Workshop, der Summer School o.ä. wird sowohl bei Vor-Ort-Veranstaltungen als auch bei online-Veranstaltungen gefördert.

Weitere Informationen finden Sie im Leitfaden.

Falls Sie Fragen haben, kontaktieren Sie bitte Hanna Stöcker.

Für die spezielle Unterstützung von Doktorandinnen aus Departments mit sehr geringem Frauenanteil, können Förderanträge für individuelle Einzel-Coachings gestellt werden.

Ein Coaching ist eine 1:1 Beratungssituation, die geeignet ist, spezielle, individuelle Fragen zur Laufbahnentwicklung zu bearbeiten. Der/Die Coach unterstützt aktiv die Coachee in ihrer beruflichen Entwicklung. Die Frauenbeauftragten fördern individuelle Coachings, wenn die Coachee eine wissenschaftliche Laufbahn anstrebt. In diesen Zusammenhang fallen Themen wie

  • Karriere und Selbstmarketing
  • Karriere und Zielmanagement, Laufbahnplanung
  • Entdeckung von persönlichen Ressourcen und deren effektiver Einsatz,
  • Selbstführungskompetenz, Wahrnehmung der eigenen Handlungskompetenz

Das Coaching sollte darüber hinaus Impulse für die selbständige Weiterarbeit und Weiterentwicklung geben.
Wenn Sie sich entschlossen haben, ein Coaching zu machen, ist der nächste Schritt eine*n geeignete*n Coach zu finden. Geeignete Trainer*innen müssen vorrangig eigeninitiativ gesucht werden. Möglichkeiten eine*n Coach zu finden sind u.a. Suchmaschinen, Berufsverbünde und Austausch mit Coachees, die bereits ein Coaching in Anspruch genommen haben. Daneben besteht die Möglichkeit Coaches in Zusammenarbeit mit dem Fortbildungszentrum Hochschullehre (FBZHL) zu suchen.
Wenn Sie eine Liste mit mehreren potentiellen Coaches haben, müssen Sie herausfinden, ob und mit wem eine vertrauensvolle Arbeitsbasis entstehen kann.
In einem üblicherweise kostenlosen (telefonischen) Erstgespräch sollte das Beratungsthema und die Zielsetzung mit der/dem Coach abgesprochen werden. Hier zeigt sich, wie aufmerksam die/der Coach ist und ob sie/er Ihr Anliegen versteht. Zusätzlich sollten Eckdaten zur Erreichbarkeit, Kommunikation, Modalitäten bei Terminausfall und der Ablauf der Coachingsitzungen thematisiert werden. U.U. informiert darüber auch die Webseite der/des Coach.

Coachings werden mit max. 1.200 € für bis zu 6 Sitzungen gefördert.

Ausführlichere Informationen zur Antragstellung finden Sie im Leitfaden zur Antragstellung.

Wenn Sie Fragen haben, kontaktieren Sie bitte Hanna Stöcker.

Das Förderprogramm sieht Mittel für eine studentische Hilfskraft bis maximal 6 Stunden/Woche für 6 Monate mit max. Vertragslaufzeit bis 31.12.2021 vor.

Zur Realisierung der Chancengleichheit für Frauen in Forschung und Lehre und zur Erhöhung des Frauenanteils an den Professuren, stellt die FAU im Rahmen der Zielvereinbarungen mit dem Bayerischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst spezielle Förderprogramme zur Verfügung.
Durch die Schließung der Kindertagesstätten und Schulen aufgrund der Corona-Pandemie haben insbesondere Wissenschaftlerinnen mit betreuungsbedürftigen Kindern im erheblichen Umfang Zeit für For-schung und Lehre verloren. Die Unterstützung durch studentische Hilfskräfte (SHK) dient der Abmilderung entstandener Nachteile. Sie soll Wissenschaftlerinnen in der Qualifizierungsphase mehr Flexibilität und zeitliche Entlastung ermöglichen, sodass sie trotz der pandemiebedingten Beeinträchtigungen ihre Forschung weiterverfolgen und ihren Verpflichtungen im Wissenschaftsbetrieb nachkommen können.

  • Angaben zu Ihrer Person und Lebenslauf
  • Kurze Darlegung und Begründung zum Bedarf einer Hilfskraft aufgrund der pandemiebedingten Betreuung von Kindern
  • Kurze Beschreibung Ihrer Stellensituation
  • Kurze Darlegung und Begründung, inwieweit eine Hilfskraft Sie in der Wahrnehmung ihrer wissenschaftlichen Verpflichtungen maßgeblich unterstützt.
  • Angaben zur gewünschten Vertragsdauer der SHK inkl. Vertragsbeginn.
  • Angaben darüber, ob Sie im beantragten Zeitraum von weiteren Hilfskräften unterstützt werden.

Der Antrag muss mind. 8 Wochen vor dem gewünschten Vertragsbeginn der Hilfskraft eingehen.
Über die Befürwortung/Ablehnung eines Antrages entscheidet das Gremium der Frauenbeauftragten der Technischen Fakultät. Die finale Bewilligung erfolgt durch das Büro für Gender und Diversity.
Die Förderung erfolgt, bis die Mittel erschöpft sind und die gewünschte Vertragslaufzeit der studentischen Hilfskraft bis maximal 31.12.2021 umgesetzt werden kann.

Bitte schicken Sie Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen ausschließlich per Mail als PDF-Datei (max. 2 Dateien) an Hanna Stöcker.

Wenn Sie Fragen haben, kontaktieren Sie bitte Hanna Stöcker.

Ist die Weiter- bzw. Anschlussfinanzierungen von Forschungsprojekten vorübergehend offen, besteht das erhöhte Risiko, potenzialreiche Wissenschaftlerinnen in einem fortgeschrittenen Laufbahnstadium zu verlieren. Eine flexibel abrufbare Zwischenfinanzierung kann diesem Drop-out entgegenwirken.
Wir freuen uns, Ihnen aus den Mitteln des Innovationsbündnisses 4.0 die kurzfristige Überbrückung von Stellenfinanzierungen im Fall von vorübergehend offenen Projektanschluss- bzw. Projektweiterfinanzierungen anzubieten.
Umfang: Die Zwischenfinanzierung wird für maximal 3 Monate gewährt im Umfang von bis zu einer 0,5 TV-L E 13 Stelle. Sie dient nicht als Ersatz für eine bereits bestehende Finanzierung.

Bewerbung:

Die Antragstellung durch die Wissenschaftlerin ab der Promovendinnen-Phase erfolgt bei der jeweiligen Fakultätsfrauenbeauftragten. Eine Kommission entscheidet über die Bewilligung der Zwischenfinanzierung.

Der Antrag auf Zwischenfinanzierung enthält:

  • Begründungsschreiben für die Notwendigkeit der Zwischenfinanzierung
  • Beschreibung des Forschungsprojektes und der eigenen Forschungsstelle (insbesondere Dokumentation der eigenen Forschungsaufgaben und – leistung innerhalb des Projektes)
  • CV und Publikationsliste
  • Angaben zur Dauer der Zwischenfinanzierung (max. 3 Monate) und zur Perspektive für die Rückkehr zur regulären Projektfinanzierung
  • Empfehlungsschreiben des/der Vorgesetzten bzw. des/der Projektverantwortlichen
  • Bestätigung des/der Vorgesetzten, dass eine Interimsfinanzierung aus Lehrstuhlmitteln nicht erfolgen kann.

Über die Befürwortung/Ablehnung eines Antrages entscheidet das Gremium der Frauenbeauftragten der Technischen Fakultät. Die finale Bewilligung erfolgt durch das Büro für Gender und Diversity.

Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen schicken Sie bitte als PDF-Datei an Hanna Stöcker.

Wenn Sie Fragen haben, kontaktieren Sie bitte Hanna Stöcker.

Die Technische Fakultät prämiert herausragende Promotionsarbeiten ihrer Nachwuchswissenschaftlerinnen durch die Vergabe eines dotierten Promotionspreises. Dieser wird einmal jährlich vergeben. Vorschläge können nicht entgegen genommen werden.

Die Technische Fakultät fördert gezielt besonders begabte Frauen. Sie führt in Kooperation mit dem Büro für Gender und Diversity der Universität das ARIADNETechNat-Mentoring-Programm durch. Ziel ist, durch eine individuelle Unterstützung durch eine/n Mentor/in die erfolgreiche Weiterqualifikation zu unterstützen und potenzialreiche Studentinnen und Nachwuchswissenschaftlerinnen zur Wissenschaftskarriere zu ermutigen. Die Mentee wird durch eine/n erfahrenen Mentor/in beraten und begleitet.

Das AriadneTechNat-Programm bietet je nach Qualifikationsstufe ein maßgeschneidertes Mentoring an. Für Doktorandinnen wird das Programm ARIADNETechNat doc angeboten. Für die Bewerbung und weitere Informationen wenden Sie sich bitte direkt an die Programmkoordinatorin Frau Marion Kämmlein. Die Dauer des Mentoring beträgt 18 Monate.