Promotionsförderung

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1. Staatliche Förderprogramme

Am 15. Juni dieses Jahres wurde nun in der dritten und auch letzten Runde der Exzellenzinitiative entschieden, welche 45 Graduiertenschulen bis 2017 mit jeweils ca. 1 Million Euro pro Jahr gefördert werden sollen. Doch Promovierende können nicht nur an diesen Einrichtungen von staatlicher Unterstützung profitieren. Den größeren Teil des Förderauftrags übernehmen zwölf Begabtenförderungswerke, die Doktoranden, meist in Form eines Stipendiums, unterstützen, sowie die verschiedenen Programme der DFG. Wesentlich werden diese Förderungen durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung finanziert.

1.1 Begabtenförderungswerke

Ein gemeinsames Ziel der Begabtenförderungswerke ist die individuelle Förderung der Nachwuchswissenschaftler. Aus diesem Grund ist eine projekthafte Förderung auch nicht vorgesehen. Promovierende werden an den Einrichtungen von Vertrauensdozenten und den Mitarbeitern der Werke begleitet.

Abgesehen von der Studienstiftung des deutschen Volkes, die unabhängig ist, sind die anderen Werke entweder politisch ausgerichtet, konfessionell geprägt oder stehen der Wirtschaft bzw. den Gewerkschaften weltanschaulich nahe. Für die Vergabe eines Stipendiums wird ein persönliches Engagement der Bewerber im Staat und in der Gesellschaft vorausgesetzt. Die Werke erwarten, dass die Geförderten sich für die Arbeit der Stiftungen interessieren und aktiv daran teilnehmen. Aus diesem Grund ist es unerlässlich, sich eingehend mit den Ausrichtungen der Stiftungen zu beschäftigen, um ein geeignetes Werk zu finden.

Die Laufzeit eines Stipendiums beträgt für Promovierende zwei Jahre, die aber aus fachlichen Gründen oder aufgrund von Kinderbetreuung oder Behinderung verlängert werden können. Im Höchstfall werden Stipendiaten vier Jahre gefördert. Monatlich erhalten Doktoranden 1.050 Euro. Zusätzlich können eine Forschungspauschale von 100 Euro, ein Familienzuschlag von 155 Euro und Kinderbetreuungskosten von 155 bis 255 Euro beantragt werden.

Seit Juni 2007 bietet das Internetportal www.stipendiumplus.de Interessenten umfangreiche Informationen rund um die zwölf Begabtenförderungswerke. Es stellt die gemeinsamen Ziele und Ausrichtungen der Werke vor und bietet einen guten Überblick über Anforderungen und Leistungen der einzelnen Stiftungen. Auf dem Portal finden Sie nicht nur alle notwendigen Kontaktdaten und Informationen zur Antragsstellung, sondern auch die Verlinkungen zu den Internetauftritten der Stiftungen.

1.2 Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)

Die Deutsche Forschungsmeinschaft (DFG) ist eine Selbstverwaltungsorganisation, die die Wissenschaft und Forschung in Deutschland fördert. Sie finanziert sich hauptsächlich durch Bund und Länder. Doktoranden mit einem Stipendium der DFG werden innerhalb von Graduiertenkollegs gefördert. In diesen befristeten Einrichtungen von Universitäten bzw. diesen gleichgestellten Hochschulen fertigen Promovierende ihre Dissertation im Rahmen eines Forschungsprogramms an, das von mehreren Hochschullehrern getragen wird. Stipendien erhalten besonders qualifizierte Doktoranden mit innovativem Forschungsvorhaben. Die Graduiertenkollegs zeichnen sich durch eine interdisziplinäre Ausrichtung aus und unterscheiden sich von den durch die im Rahmen der Exzellenzinitiative eingeführten Graduiertenschulen durch eine engere Fokussierung und eine begrenztere Teilnehmeranzahl.

Die Förderhöchstdauer beträgt 2 Jahre und kann wegen Kinderbetreuung um zwölf Monate verlängert werden. Die Stipendienhöhe liegt monatlich zwischen 1000 und 1365 Euro. Zusätzlich wird eine Kinderzulage in Höhe von monatlich 400 Euro für ein Kind zuzüglich jeweils 100 Euro für jedes weitere Kind im Alter bis zu 18 Jahren gezahlt. Außerdem existiert ein Sachkostenzuschuss von 103 Euro. Reise- und Verbrauchsmittel, die die Forschung und Präsentation der Ergebnisse auf Konferenzen unterstützen, werden ebenfalls zur Verfügung gestellt.

Die Graduiertenkollegs vergeben die Stipendien selbst, so dass Interessenten sich direkt an die Sprecher des Kollegs richten. Eine Liste der Kollegs und weitere Informationen finden Sie unter http://www.dfg.de/foerderung/programme/listen/index.jsp?id=GRK

1.3 Steuerliche Vergünstigungen

Die Aufwendungen für eine Promotion können seit der Entscheidungen des Bundesgerichtshofs (BFH) 2003 als Werbungskosten in unbegrenzter Höhe geltend gemacht werden. Voraussetzung ist, dass die Promotion maßgeblich zum beruflichen Fortkommen beiträgt.

Kann keine berufliche Notwendigkeit einer Promotion nachgewiesen werden, zählen Aufwendungen als Ausbildungskosten und können in Form von Sonderkosten geltend gemacht werden.

Angerechnet werden Semesterbeiträge, Arbeitsmaterialien, Fachliteratur, Fahrt- und Reisekosten, Teilnahmegebühren an Kursen sowie die Druckkosten der Dissertation. Eine Liste berücksichtigungsfähiger Positionen finden Sie unter http://www.manager-magazin.de/finanzen/geldanlage/0,2828,314770-3,00.html

2. Landesgraduiertenstipendien

Auch die einzelnen Hochschulen vergeben Stipendien, die unabhängig von Studienfach und -abschluss sind und durch die Mittel der Landeshaushalte finanziert werden. Doktoranden, die einen Antrag für ein Landesgraduiertenstipendium stellen, müssen ein überdurchschnittlich gutes Examen abgelegt haben. Außerdem muss die Dissertation einen wichtigen Beitrag für die Wissenschaft leisten. Die Förderungsdauer beträgt in der Regel zwei Jahre, die aber in einigen Bundesländern um zwölf Monate verlängert werden können. Jede Hochschule verfügt über eine gewisse Anzahl von Stipendien und entscheidet selbst über die Vergabe. Förderanträge müssen an der Hochschule gestellt werden, an der auch die Promotion abgelegt wird.

3. Deutscher Akademischer Austauschdienst (DAAD)

Der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) ist eine Gemeinschaftseinrichtung der deutschen Hochschulen und die weltweit größte Förderorganisation für den internationalen Austausch von Studierenden und Wissenschaftlern. Er ist eine der bekanntesten Förderstellen sowohl für ausländische Hochschulabsolventen, die zu einem Forschungsaufenthalt nach Deutschland kommen, als auch für Deutsche, die im Rahmen ihrer Dissertation im Ausland forschen möchten. Neben der Förderung durch ein Stipendium werden auch die Druckkostenzuschüsse für Veröffentlichungen vom DAAD bezahlt.

Unterhttps://www.daad.de/ausland/studieren/stipendium/de/70-stipendien-finden-und-bewerben/ bietet der Deutsche Akademische Austauschdienst eine umfangreiche Stipendiendatenbank.

4. Private Stiftungen

Neben der finanziellen Unterstützung durch staatlich getragene Stiftungen bietet sich für Promovierende auch die Möglichkeit, sich an private Stiftungen zu wenden. So können auch Doktroranden Stipendien oder Zuschüsse zum Druck von Doktorarbeiten beantragen, die die Voraussetzungen der Begabtenförderungswerke oder der DFG nicht erfüllen.Für eine Förderung von Seiten einer privaten Stiftung ist das Thema der Dissertation oft ausschlaggebend. Thematisch sollte es zum Schwerpunkt der Stiftung passen. Aber auch andere Aspekte wie der Standort der Hochschule oder der Geburts- oder Wohnort des Bewerbers können eine Förderung begründen.

Einen guten Überblick über die forschungsfördernden Institutionen finden Sie auf der Seite http://www.stiftungen.org

5. Ihre Veröffentlichung

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6. Partnerprogramm

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7. Neuerscheinungsinformation

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