Weiterführende Informationen

Eine zentrale Aufgabe der Frauenbeauftragten ist die Mitwirkung in Berufungskommissionen und damit verbunden die Sicherstellung der Beachtung und Umsetzung von Chancengleichheit während des gesamten Berufungsprozesses. Grundlage hierfür ist der „Berufungsleitfadens zur Qualitätssicherung – Berufungsverfahren für Universitätsprofessuren und Juniorprofessuren unter besonderer Berücksichtigung des Gleichstellungsaspektes“. Die Frauenbeauftragten sind stimmberechtigte Mitglieder in den Berufungsausschüssen der Technischen Fakultät.

Sie möchten Gremien besetzen oder suchen Expertinnen zu einem Thema? Auf der Seite des Büro für Gender und Diversity der FAU finden Sie eine Zusammenstellung von Portalen und Datenbanken für die Suche nach Wissenschaftlerinnen.

Die Technische Fakultät fördert gezielt besonders begabte Frauen. Sie führt in Kooperation mit dem Büro für Gender und Diversity der Universität das ARIADNETechNat-Mentoring-Programm durch. Ziel ist, durch eine individuelle Unterstützung durch eine/n Mentor/in die erfolgreiche Weiterqualifikation zu unterstützen und potenzialreiche Studentinnen und Nachwuchswissenschaftlerinnen zur Wissenschaftskarriere zu ermutigen. Die Mentee wird durch eine/n erfahrenen Mentor/in beraten und begleitet. Das AriadneTechNat-Programm bietet je nach Qualifikationsstufe ein maßgeschneidertes Mentoring an:

  • ARIADNETechNat master für Masterstudentinnen (9 Monate)
  • ARIADNETechNat doc für Doktorandinnen (18 Monate)
  • ARIADNETechNat postdoc+ für Postdoktorandinnen und Juniorprofessorinnen (18 Monate)

Bei den Programmlinien doc und postdoc+ werden neben dem One-to-one Mentoring eine Reihe von Workshops angeboten, die zur persönlichen Weiterentwicklung beitragen. Für die Bewerbung und weitere Informationen wenden Sie sich bitte direkt an die Programmkoordination. Die Dauer des Mentoring beträgt 18 Monate.

Auf der Seite des Familienservice der FAU finden Sie einen Überblick über die Regelungen zu Mutterschutz und Elternzeit an der FAU. Der Antrag auf Mutterschutzzeitüberbrückung oder für studentische Hilfskräfte oder Hilfskräfte mit Bachelorabschluss für Labortätigkeiten während Schwangerschaft und Stillzeit wird direkt an Referat P3 – Servicestelle nebenberufliches wissenschaftliches Personal (Kopie an das Büro für Gender und Diversity) gerichtet.

Die Technische Fakultät unterstützt Eltern (Studierende, Mitarbeiter*innen) bei der Pflege von kurzzeitig erkrankten Kindern oder beruflich bedingten Belastungsspitzen, welche eine intensivere Betreuung der Kinder erfordert durch Vermittlung an den Familienservice. Die Kurzzeitkinderpflege (Notfallbetreuung) bietet schnelle und flexible Hilfe bei der Kinderbetreuung mit dem Ziel die Vereinbarkeit von Wissenschaft, Beruf und Familie zu erleichtern. Zur Vermittlung von Kurzzeitkinderpflege-Plätzen wenden Sie sich bitte direkt an den Familienservice der FAU.

Familienfreundliche Arbeitsstrukturen sind an der FAU seit langem ein wichtiges Thema. Der „Familienservice der Universität und des Universitätsklinikums“  koordiniert und vernetzt die vielfältigen Angebote für Mütter, Väter, Kinder und deren Angehörige in Wissenschaft, Beruf oder Studium. Auch in den im März 2015 verabschiedeten „Grundsätze der staatlichen bayerischen Hochschulen zum Umgang mit dem WissZeitVG und zur Förderung von Karriereperspektiven für den wissenschaftlichen Nachwuchs“ wird auf eine Verbesserung der Familienfreundlichkeit hingewirkt. Auf Wunsch von werdenden Müttern und Vätern soll rechtzeitig in einem Gespräch geklärt werden, wie sich Familie und Qualifikation im konkreten Fall vereinbaren lassen. Zu diesem Gespräch kann auch die zuständigen (Department-)Frauenbeauftragten hinzugezogen werden (Punkt II.3). Falls es infolge des Ausfalls einer Wissenschaftlerin aufgrund von Mutterschutzzeit zu personellen Engpässen kommt, so werden diese auf Antrag von der Universitätsleitung überbrückt. Das gilt ebenso für Drittmittel-Beschäftigte, um auch bei Projektstellen die Einstellungschancen von Frauen zu verbessern.

Leitende Personen können im Rahmen des Emmy-Noether-Programms eine zweckgebundene Kostenerstattung (Modul: Familienzuschlag) beantragten. Diese Mittel sollen zusätzlichen Betreuungsbedarf während Konferenzreisen und Forschungsaufhalten decken. Die Kostenerstattung (hier Modul: Familienzuschlag) kann nur von der leitenden Person des Emmy-Noether-Programms in Anspruch genommen werden. Weitere Hinweise zur Beantragung und Verwendung:
https://www.dfg.de/resource/blob/168192/146ea9fc3f04feeaf35d08082b103a1c/52-17-de-data.pdf

Die Abrechnung an der FAU erfolgt ausschließlich über die übliche Verbuchung und Einsendung der Belege an das Referat H4-Finanzbuchhaltung und somit nicht als Reisekostenabrechnung über das Referat P6.

Bitte beachten Sie auch die neuen Regeln zur Mitteilungsverordnung.

https://www.fau.eu/fau/legal-regulations/regulation-on-transaction-reporting-obligations-mitteilungsverordnung/

https://www.intern.fau.de/haushalt-und-finanzen/mitteilungsverordnung/

Für im Ausland ansässige Teilnehmende muss im Inland eine Steueridentifikationsnummer beantragt werden. Bitte beachten Sie hierzu den Link: https://www.fau.eu/fau/legal-regulations/regulation-on-transaction-reporting-obligations-mitteilungsverordnung/#keine-Steuer-IdNr

Das Netzwerk Mutterschaft und Wissenschaft bietet für all jene ein Forum, die sich als Mütter identifizieren und im Wissenschaftsbetrieb arbeiten, um sich auszutauschen, zu vernetzen, sich gegenseitig zu unterstützen und zu informieren. Alle Infos: www.mutterschaft-wissenschaft.de

Die Problematiken, die sich mit den Themen Mutterschaft und Wissenschaft auftun, betreffen nicht nur Mütter. Sie gehen alle an, denn Care-Arbeit ist die Grundlage der Gesellschaft und jedes menschlichen Zusammenlebens und ‑arbeitens. Deshalb steht das Netzwerk auch für Allies, also Verbündete und Unterstützende, offen. Wir sind ein Forum für diejenigen, die eine strukturelle Veränderung des Wissenschaftsbetriebes für notwendig halten.

Lokalgruppe Erlangen-Nürnberg:

Deutschlandweit sind inzwischen über 30 Lokalgruppen vernetzt. Seit 3. März 2025 trifft sich die Lokalgruppe Erlangen-Nürnberg. Interessierte können sich gerne bei Alessandra Kenner unter alessandra.kenner@fau.de melden.

Kontakt

Hanna Stöcker, hanna.stoecker@fau.de