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Frauenbeauftragte

Herzlich willkommen auf der Seite der Frauenbeauftragten der Technischen Fakultät!

Die Förderung der Gleichstellung von Frauen und Männern bzw. die Realisierung von Gender Mainstreaming sind zentrale Querschnittsaufgaben an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg. Die Umsetzung und Überwachung der Gleichstellungspraxis wird durch die Arbeit der Frauenbeauftragten in allen zentralen Gremien und Kommissionen gewährleistet. Besondere Beachtung erfährt dabei die Förderung von Nachwuchswissenschaftlerinnen und die Erhöhung des Frauenanteils in den wissenschaftlichen Qualifikationsstufen, in denen sie unterrepräsentiert sind.

Förderangebote für Studentinnen und Nachwuchswissenschaftlerinnen an der Technischen Fakultät

Zur Erhöhung des Frauenanteils in allen Qualifikationsstufen bietet die Technischen Fakultät verschiedene Förderangebote für Nachwuchswissenschaftlerinnen an. Diese sind Teil der derzeit gültigen Zielvereinbarungsmaßnahmen 2018 – 2022, die zwischen der FAU und der Technischen Fakultät beschlossen wurden. Auf dieser Seite finden Sie Informationen zu den aktuellen Förderangeboten für

Daneben organisieren und unterstützen die Frauenbeauftragten der Technischen Fakultät verschiedenen Praktika und Mentoring-Angebote für Schülerinnen.

 

 

Übersicht zu Förderangeboten für Frauen verschiedener Qualifikationsstufen an der TF.

 

 

Weitere Initiativen

Die Technische Fakultät fördert gezielt besonders begabte Frauen. Sie führt in Kooperation mit dem Büro für Gender und Diversity der Universität das ARIADNETechNat-Mentoring-Programm durch. Ziel ist, durch eine individuelle Unterstützung durch eine/n Mentor/in die erfolgreiche Weiterqualifikation zu unterstützen und potenzialreiche Studentinnen und Nachwuchswissenschaftlerinnen zur Wissenschaftskarriere zu ermutigen. Die Mentee wird durch eine/n erfahrenen Mentor/in beraten und begleitet.

Das AriadneTechNat-Programm bietet je nach Qualifikationsstufe ein maßgeschneidertes Mentoring an:

  • ARIADNETechNat master für Masterstudentinnen (9 Monate)
  • ARIADNETechNat doc für Doktorandinnen (18 Monate)
  • ARIADNETechNat postdoc+ für Postdoktorandinnen und Juniorprofessorinnen (18 Monate)

Bei den Programmlinien doc und postdoc+ werden neben dem One-to-one Mentoring eine Reihe von Workshops angeboten, die zur persönlichen Weiterentwicklung beitragen.

Für die Bewerbung und weitere Informationen wenden Sie sich bitte direkt an die Programmkoordination. Die Dauer des Mentoring beträgt 18 Monate.

Eine universitätsweit rotierende sechsmonatige Gastprofessur soll zum einen die Vorbildfunktion von hochkarätigen Wissenschaftlerinnen für Studentinnen und Nachwuchswissenschaftlerinnen stärken sowie zur weiblichen Nachwuchsförderung beitragen, zum anderen die Wissenschaftskarriere von promovierten und habilitierten Frauen durch Eingliederung in den Universitätsbetrieb fördern.

Bei einer entsprechenden thematischen Ausrichtung kann die Gasprofessur auch von einem Kandidaten besetzt werden.

Weitere Informationen und Ansprechpartner finden Sie auf der Webseite des Büros für Gender und Diversity.

Antrag

Die Professur wird jeweils im Sommersemester besetzt. Die Lehrinhalte müssen sich nicht auf das Thema Gender beziehen, jedoch soll die Gastprofessorin durch Lehrtätigkeit im zentralen Curriculum weitreichend präsent sein und junge Frauen im Sinne von Nachwuchsförderung coachen. Die Gastprofessorin wird jeweils mit einem Jahr Vorlauf von den Frauenbeauftragten gewählt.

Jede neu berufene Frau erhält zusätzlich zur verhandelten Ausstattung eine Anschubfinanzierung um u.a. einen Anreiz zur Berufung von Frauen zu schaffen und die Attraktivität des Standorts für hochqualifizierte Frauen zu erhöhen.

Aufwand/Kosten

  • W1-Professur: 50.000 €
  • W2-Professur: 50.000 €*

Der Gesamtbetrag wird der neu berufenen Professorin zugewiesen.

Im Falle einer Hausberufung auf eine unbefristete Professur oder bei Entfristung einer Professur wird die Differenz zur Höchstsumme ausgezahlt. Insgesamt werden jedoch nicht mehr als 100% der vorgesehenen Höchstsumme ausgezahlt.

Sie möchten Gremien besetzen oder suchen Expertinnen zu einem Thema? Auf der Seite des Büro für Gender und Diversity der FAU finden Sie eine Zusammenstellung von Portalen und Datenbanken für die Suche nach Wissenschaftlerinnen.

Mutterschutz und Elternzeit

Auf der Seite des Familienservice der FAU finden Sie einen Überblick über die Regelungen zu Mutterschutz und Elternzeit an der FAU.

Der Antrag auf Mutterschutzzeitüberbrückung oder für wissenschaftliche Hilfskräfte für Labortätigkeiten während Schwangerschaft und Stillzeit wird direkt an Referat P3 – Servicestelle nebenberufliches wissenschaftliches Personal (Kopie an das Büro für Gender und Diversity) gerichtet.

Die Technische Fakultät unterstützt Eltern (Studierende, Mitarbeiter*innen) bei der Pflege von kurzzeitig erkrankten Kindern oder beruflich bedingten Belastungsspitzen, welche eine intensivere Betreuung der Kinder erfordert durch Vermittlung an den Familienservice. Die Kurzzeitkinderpflege (Notfallbetreuung) bietet schnelle und flexible Hilfe bei der Kinderbetreuung mit dem Ziel die Vereinbarkeit von Wissenschaft, Beruf und Familie zu erleichtern. Zur Vermittlung von Kurzzeitkinderpflege-Plätzen wenden Sie sich bitte direkt an den Familienservice der FAU.

In Notfall- und berufsbedingten Belastungssituationen besteht die Möglichkeit einer Einrichtung eines mobilen Kurzzeit-Heimarbeitsplatzes, der die Bereitstellung eines Laptops umfasst. Wenn Sie diese Förderung beantragen möchten, wenden Sie sich bitte an Frau Marion Kämmlein.

Die Frauenbeauftragten der Technischen Fakultät

Frauenbeauftragte der Technischen Fakultät

Kontakt

Gewählte Frauenbeauftragte

  • Department Chemie- und Bioingenieurwesen:
    • Dr. rer. nat. Anna Becker

    Department Elektrotechnik-Elektronik-Informationstechnik:

    • Dr.-Ing. Amelie Hagelauer

    Department Informatik:

    • Franziska Kranz
    • Vanessa Lange
    • Jennifer Maier

    Department Maschinenbau:

    • Annika Höft

    Department Werkstoffwissenschaften:

    • Dr.-Ing. Manuela Killian
    • Samaneh Nasiri
    • DI Dr. Stefanie Rechberger
    • Dr. sc. techn. Julia Will

Das aktuelle Gleichstellungskonzept für den wissenschaftlichen Berich 2018-2022 bildet die Grundlage für die inhaltliche, programmatische und praktische Ausrichtung der Gleichstellungs-, Diversity- und Familienpolitik an der FAU und somit auch für die Arbeit der Frauenbeauftragten.

Das Amt der Frauenbeauftragten ist ein Ehrenamt. Die Aufgaben, Pflichten und Rechte der Frauenbeauftragten sind im Bayerischen Hochschulgesetz definiert (Art. 4). Neben den Mitgliedschaften in Berufungsausschüssen, dem Fakultätsrat und verschiedenen Kommissionen ist die Umsetzung der Zielvereinbarungen zwischen Universität und Technischer Fakultät ein weiterer wichtiger Aufgabenbereich der Frauenbeauftragten („Zielvereinbarungen“). Diese haben zum Ziel, den Frauenanteil in der Wissenschaft zu erhöhen. Im Zuge der Zielvereinbarungen besteht für herausragende Studentinnen und Nachwuchswissenschaftlerinnen die Möglichkeit finanzielle Förderungen für z.B. Tagungen, Forschungsaufenthalte im Ausland und individuelle Coachings zu beantragen.

Eine zentrale Aufgabe der Frauenbeauftragten ist die Mitwirkung in Berufungskommissionen und damit verbunden die Sicherstellung der Beachtung und Umsetzung von Chancengleichheit während des gesamten Berufungsprozesses. Grundlage hierfür ist der „Berufungsleitfadens zur Qualitätssicherung – Berufungsverfahren für Universitätsprofessuren und Juniorprofressuren unter besonderer Berücksichtigung des Gleichstellungsaspektes“. Die Frauenbeauftragten sind stimmberechtigte Mitglieder in den Berufungsausschüssen der Technischen Fakultät.

Weitere Informationen

Familienfreundliche Arbeitsstrukturen sind an der FAU seit langem ein wichtiges Thema. Der „Familienservice der Universität und des Universitätsklinikums“  koordiniert und vernetzt die vielfältigen Angebote für Mütter, Väter, Kinder und deren Angehörige in Wissenschaft, Beruf oder Studium.

Auch in den im März 2015 verabschiedeten „Grundsätze der staatlichen bayerischen Hochschulen zum Umgang mit dem WissZeitVG und zur Förderung von Karriereperspektiven für den wissenschaftlichen Nachwuchs“ wird auf eine Verbesserung der Familienfreundlichkeit hingewirkt. Auf Wunsch von werdenden Müttern und Vätern soll rechtzeitig in einem Gespräch geklärt werden, wie sich Familie und Qualifikation im konkreten Fall vereinbaren lassen. Zu diesem Gespräch kann auch die zuständigen (Department-)Frauenbeauftragten hinzugezogen werden (Punkt II.3).

Falls es infolge des Ausfalls einer Wissenschaftlerin aufgrund von Mutterschutzzeit zu personellen Engpässen kommt, so werden diese auf Antrag von der Universitätsleitung überbrückt. Das gilt ebenso für Drittmittel-Beschäftigte, um auch bei Projektstellen die Einstellungschancen von Frauen zu verbessern.

Die Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg ist bestrebt, das Thema „sexuelle Belästigung an der FAU“ stärker zu fokussieren und Hilfe für Betroffene anzubieten. Ziel ist eine klare Positionierung zu dieser Thematik und ein aktiver Umgang mit daraus resultierenden Konfliktsituationen.

Wenn Sie von sexueller Belästigung betroffen sind, wenden Sie sich an das Büro für Gender und Diversity oder eine der Anlauf- und Beratungsstellen an der FAU. Hier finden Sie auch Informationsmaterial zu dieser Thematik: