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Helmholtz-Institut Erlangen-Nürnberg für Erneuerbare Energien (HI ERN) feiert Richtfest

v.l.n.r.Dr. Siegfried Balleis, Vorsitzender des Unibundes, Prof. Dr.-Ing. Joachim Hornegger, Präsident der FAU, Prof. Dr. Karl Mayrhofer, Prof. Christoph J. Brabec, Prof. Dr. Peter Wasserscheid, die drei Direktoren des HI ERN, Dr. Elisabeth Preuß, Bürgermeisterin der Stadt Erlangen, Hubert Aiwanger, Mdl, Bayerischer Staatsminister für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie, Prof. Dr.-Ing. Harald Bolt, Mitglied des Vorstands des Forschungszentrums Jülich, Joachim Herrmann, MdL, Bayerischer Staatsminister des Innern, für Sport und Integration Foto: Kurt Fuchs
Kurt Fuchs/ HIERN

Gestern wurde das Richtfest für den Neubau des Helmholtz-Institut Erlangen-Nürnberg für Erneuerbare Energien (HI ERN) unter Beteiligung hochrangiger Gäste gefeiert.

Prof. Harald Bolt, Mitglied des Vorstands des Forschungszentrums Jülich, erläuterte in seiner Begrüßung, dass bisher die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des HI ERN als Gäste der FAU untergebrach waren – was zu einer hervorragenden Integration der Aktivitäten in der Startphase geführt hat. Mit dem Neubau des HI ERN-Institutsgebäudes und einer ausgezeichneten Infrastruktur werden jetzt ideale Bedingungen geschaffen, um im exzellenten Erlanger Umfeld die Forschung an nachhaltigen und bezahlbaren Energietechnologien voranzutreiben.

FAU-Präsident Prof. Dr. Joachim Hornegger betonte die hervorragende Zusammenarbeit mit den Partnerinstitutionen, in die die Universität ihre Grundlagenforschung im Bereich erneuerbare Energien erfolgreich einbringe: „Wir betreiben keine Forschung im Elfenbeinturm, sondern haben verwertbaren wissenschaftlichen Fortschritt im Blick. Dies zeigt auch die Nominierung von HI ERN-Direktor und FAU-Professor Peter Wasserscheid mit seinen Kollegen Wolfgang Arlt und Daniel Teichmann für den diesjährigen Deutschen Zukunftspreis mit einem Projekt zur Speicherung von regenerativ erzeugtem Wasserstoff als Energiequelle.“ In seinem Dank an die Bayerische Staatsregierung für die umfassende Unterstützung betonte er: „Jeder in Erlangen für das Thema erneuerbare Energien investierte Euro kommt mehrfach zurück.“

Das Helmholtz-Institut Erlangen-Nürnberg für Erneuerbare Energien (HI ERN) – als Außenstelle des Forschungszentrums Jülich, in Kooperation mit der FAU und dem Helmholtz-Zentrum Berlin (HZB) betrieben –  erforscht und entwickelt Grundlagen, Materialien und Technologien für die klimaneutrale und nachhaltige Energieversorgung zu akzeptablen Kosten. Die Partner bündeln hier ihre Expertise in den Bereichen Material-, Energie- und Prozessforschung. Der Bayerische Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger brachte zum Richtfest millionenschwere Bewilligungsbescheide für drei Forschungsprojekte mit. Die vollständige Meldung