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Buddies gesucht

Grafik: FAU
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Das Gefühl kennen wohl viele, die als Austauschstudierende oder auch privat eine gewisse Zeit im Ausland, weit weg von der Heimat und der gewohnten Umgebung, verbracht haben: Man fühlt sich vor allem am Anfang fremd, versteht die Sprache schlecht und ist mit der neuen Kultur nicht vertraut. So ergeht es auch vielen der rund 1.000 internationalen Studierenden, die jedes Semester aus der ganzen Welt an die FAU kommen. Um ihnen den Start in Erlangen, Nürnberg und an der FAU zu erleichtern, kümmern sich Buddies um die ausländischen Studierenden – als Freunde in der Fremde. Die Idee für das Programm entstand vor 13 Jahren  bei einem Auslandsaufenthalt einer Mitarbeiterin des Referats für Internationale Angelegenheiten (RIA) in Kanada. Dort kam sie als Studentin das erste Mal mit dem Buddy-Konzept in Berührung und war so begeistert, dass sie es mit an die FAU brachte.

Seit dem betreuen jährlich bis zu 600 FAU-Studierende aller Fachrichtungen die „Internationals“ und bilden mit ihnen zusammen Buddy-Teams. Wer sich seitens der Universität als Buddy engagieren möchte, kann sich über einen Anmeldebogen bewerben. Hier können auch Präferenzen hinsichtlich Geschlecht, Nationalität oder Anzahl der zu betreuenden internationalen Studierenden angegeben werden, sodass die jeweils optimalen Paare gefunden werden. Allerdings kann nicht garantiert werden, dass alle Wunschvorstellungen erfüllt werden, da die Nachfrage oft nicht alle Bereiche umschließt, die abgedeckt werden müssen. Das sollte aber niemanden davon abhalten sich zu bewerben – denn egal mit wem man zusammenkommt, es erwarten einen neue Freundschaften, internationaler Austausch und das Erweitern des eigenen kulturellen Horizonts.

Die ausländischen Studierenden kommen kurz vor Semesterstart in Erlangen und Nürnberg an. „Die Buddies sollten idealerweise schon früher Kontakt miteinander aufnehmen. Das ist wichtig, damit Informationen wie der genaue Ankunftstag rechtzeitig ausgetauscht werden können“, erklärt Franziska Kreuzer, die als Zentralkoordinatorin für das Buddy-Programm an der FAU zuständig ist. Zusätzlich gibt es in jeder Fakultät einen eigenen Koordinator, der die Buddies auch fächerweise zuordnet.

Damit sie sich schon bei ihrer Ankunft gut aufgebhoben fühlen, holen die deutschen Studierenden ihre Buddys am Bahnhof ab und bringen sie zu ihrem Wohnheim oder ihrer Wohnung, wo sie ihnen bei der Schlüsselübergabe oder dem Einzug helfen. Danach haben die Teams freie Hand bei der Gestaltung der gemeinsamen Zeit – ob Ausflüge in die nähere Umgebung, Einkaufen, Kino- oder Theaterbesuche oder einfach ein gemütlicher Fernsehabend, alles ist möglich. „Wie oft sich die Buddys treffen und wie sie ihre Zeit miteinander verbringen, entscheiden die Teams selber. Aber insbesondere in den ersten paar Wochen sollten die deutschen Studierenden ihren Buddys so oft wie möglich mit Rat und Tat zu Seite stehen – vor allem wenn es um Fragen bezüglich des Alltags in Erlangen und Nürnberg oder der Organisation des Studiums geht“, sagt Franziska Kreuzer. „Das heißt jedoch keinesfalls, dass die deutschen Buddys einen 24/7-Service gewährleisten müssen. Sie sind Freunde in der Fremde und keine Dienstleister – Anrufe mitten in der Nacht zum Beispiel sollten nicht vorkommen und wenn doch, müssen sie nicht angenommen werden.“

Wer nun Lust bekommen hat, ein Freund oder Freundin in der Fremde zu werden, der findet hier den Anmeldebogen.